Deutschland : Italien 1:2


So lautete das Ergebnis des miserablen Fußballspiels, aber das ist so unwichtig, zumal Deutschland gestern richtig gegen Italien verloren hat:

Mr. Dax spricht Klartext


Die erneute Griechenlandhilfe ist Veruntreuung von Steuergeldern!
Unsere Gesetze werden nicht von den Volksvertretern sondern Lobbygruppen, bzw. Banken gemacht!
Unfähige Politiker ohne Fachwissen!
Unser Geldsystem ist das Problem!
Droht ein Lastenausgleichsgesetz?

DEUTSCHE WACHT AUF!

 

Die Griechenland Krise


Vom öffentlich rechtlichen Fernsehen erwartet man normalerweise keine kritischen Worte, die den Mainstreammedien zuwiederlaufen. Umso erfreuter bin ich in letzter Zeit, dass ich für meine GEZ Gebühren auch andere Stimmen höre, wie zB in der Sendung „Markus Lanz“ vom 29.04.10.
Zu Gast waren der ehemalige Finanzminister Eichel, Mr. Dax Dirk Müller und der ehemalige BDI Präsident Hans Olaf Henkel. Sehr lustig anzusehen, die politisch korrekte Entrüstung von Eichel (ab ca. 6:15), aber auch die klaren Worte von Mr.Dax über die Ausweglosigkeit unseres Finanzsystems.
Fazit: Der Untergang wird kommen, genauso wie der erneute Aufschwung – jeder sollte sich selbst darauf vorbereiten um die Wirren so gut wie möglich zu überstehen. (Edelmetalle, Vorräte und Aktien(nach einem erneuten Abtauchen) sind auf jeden Fall besser als Anleihen oder Bargeld!!)

Krieg gegen den Euro


Die Finanzkrise steht genauso außer Frage, wie die nie in den Griff zu bekommende Verschuldung.
Sogesehen sind die derzeitigen Vorgänge nichts unerwartetes.
Dennoch ist es erstaunlich, dass ausgerechnet der Dollar davon profitiert, eine Währung die bekanntermaßen nicht das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt ist. Die Vermutung liegt nahe, dass hierfür bewußte Manipulationen verantwortlich sind.

Ist die vom ASR Blog gepostete These, wonach der Finanzmagnat Georg Soros nebstanderen Investmentgesellschaften hinter den gezielten Aktionen steckt so abwegig ? Immerhin sind die für die schnelle Abwertung von Griechenland, Portugal und Spanien zuständigen Ratingagenturen alles andere als gemeinnützige Organisationen sondern werden im Auftrag von Investoren tätig.
Bereits in der vorangegangenen Immobilienkrise glänzten diese Agenturen mit allem anderen als Objektivität und Unabhängigkeit.

Oder sind es die Banken, die durch diese Aktionen der Politik zeigen wollen, wer die Macht in Händen hält, nachdem angekündigt wurde, die Geschäftsbanken stärker zu kontrollieren. Das soetwas diesen mehr als missfallen dürfte, bedarf keiner Erläuterung.  So wurde heute in einem Börsenbrief gemutmaßt:

Haben Sie sich mal die Frage gestellt, warum gerade jetzt die Solvenz Griechenlands auf einmal ein Problem darstellen soll?
Immerhin waren die Griechen schon immer unsichere Kantonisten in Bezug auf ihre Verschuldung und auf die Bereitstellung von statistischen Daten. Regelmäßig wurden
die geschätzten Defizite von der Realität überholt, nie gab es einen echten Sparwillen – doch stets waren die griechischen Staatsanleihen am Markt mit wenig Aufschlag zu den als Benchmark fungierenden „Bunds“ platzierbar. Warum also jetzt nicht mehr? Glauben Sie wirklich, es liegt an diesen 14 % Neuverschuldung in diesem Jahr, an der hohen Abweichung von den Planzahlen, die nur die Hälfte als zu erwartendes Defizit vorsahen? Lassen Sie sich nicht verschaukeln, beachten Sie lieber genauer die zeitliche Abfolge der jüngsten Ereignisse. Nicht die Veröffentlichung der Athener Horrorzahlen brachte Griechenland zu Fall, sondern die Vorhaben der Politik die Banken „zur Rechenschaft“ zu ziehen für die Finanzkrise. Auch das Vorgehen der SEC gegen Goldman Sachs wird zu einem Eigentor werden. Seitdem sich die Investmentbank gegen die vermutlich nicht von der Hand zu weisenden Betrugsvorwürfen verteidigen muss, hat der „Solvenzsturm“ nicht nur die Akropolis aus der Verankerung gerissen, sondern droht jetzt auch Lissabon, Dublin und Madrid davonzufegen.

Fest steht, dass sich nunmehr die Fronten herausbilden, in einer Schlacht um die letzten Gewinne an einem maroden Finanzsystem. Die Ratingagenturen haben sich positioniert – hoffen wir auf einen letzten Rest Anstand unserer Politiker – dass sie die Herausforderung nicht nur annehmen sondern diesem Treiben ein Ende machen !
http://www.gevestor.de/index.php?id=84&tx_ttnews[tt_news]=68300&cHash=a55f793ca5

Hoffen wir auf eine Rückkehr zu souveränen friedlich koexistierenden europäischen Staaten in einem freien Staatenbund, ohne unnütze und unfähige europäische Parlamente, Verordnungen und Zwänge !
Hoffen wir auf unsere eigene Währung über die jede Volkswirtschaft an ihren ganz individuellen Eigenschaften gemessen wird !

Griechenland, Merkel und ein Bankrott


So oder ähnlich könnte man die derzeit dominierenden Meldungen zusammenfassen, wenn man Wirtschaftsmeldungen verfolgt.
Kein Wunder, dass versucht wird die Situation zu beschwichtigen, letztlich steht nicht nur der €uro, sondern die EU selbst auf dem Spiel.
Unsere Bundeskanzlerin glänzt mit einer ganz ungewohnt kritischen Haltung zur EU bzw. den von der Mehrzahl der EU Länder geforderten Griechenland Hilfen. Bislang kannte man sie nur als EU hörig, Deutschland zahlt schließlich gern 😉 !
Woher kommt also diese Haltung ? In einem Spezial von Welt.de steht die Antwort: (farbliche Hervorhebungen von mir)

Was sind die Gründe für Merkels Haltung?

Sie fürchtet, dass bilaterale Kredite der Europäer für Griechenland gegen Artikel 125 des EU-Vertrags, dem so genannten Nichtbeistandsgebot („No-Bailout“), verstoßen und darum vom Bundesverfassungsgericht als unrechtmäßig eingestuft werden könnte – das wäre für Merkels Regierung ein politisches Desaster. Außerdem will die Kanzlerin in der deutschen Öffentlichkeit den Eindruck vermeiden, dass Deutschland wieder einmal der Zahlmeister in Europa ist – dies wäre bei EU-Hilfen der Fall.

Bei denen, die annahmen, Merkel hätte patriotische Gefühle entdeckt oder erkannt, dass diese EU für Deutschland etwas wie ein zweites Versailles bedeutet, dürfte nun Ernüchterung keimen.
Es geht um Machterhalt, Posten, das Verdummen und Belügen des eigenen Volkes ! …den Eindruck vermeiden… !
Dabei ist bereits jetzt klar, dass eine Lösung in Form von Hilfen immer bedeutet, dass Deutschland, als größter Nettozahler der EU auch in diesem Fall den Löwenanteil stemmen muß.

Was Griechenland wirklich an Ungemach bereit hält:
April 2010 – Refinanzierungsbedarf 12 Milliarden €
Mai 2010 – 11 Milliarden €
Juli – 5 Milliarden €
August – 2 Milliarden €
September – 1 Milliarde €
Oktober – 2 Milliarden €

Und dabei ist Griechenland nur ein sehr kleiner Fisch in einem Teich in dem Fischsterben herrscht und große Fische wie Spanien auch sehr krank sind…

Ein weiterer Beitrag zum Thema fand sich bei Junge Freiheit. Besonders ein Leserkommentar bringt es auf den Punkt:

Otto Ohnesorge aus Berlin
Dienstag, 23-03-10 19:23
Ich nehme an, das gab es noch nie. Der Staatschef will das Geld seines Volkes verschenken und traut sich nicht, weil er fürchtet sonst verklagt zu werden.

Die BRD wirft schön eigenartige Blüten. Das kommt davon, wenn ein Volk krank wird und es zuläßt, daß es von Leuten regiert wird, die da nicht hingehören.

Die Goldblase


Gold erklimmt fast täglich neue Höhen, so daß diejenigen die bereits vor Jahren Gold als Relikt der Vergangenheit verschrien, nunmehr vor der Blase warnen.
Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, könnte man da einfach sagen.
Doch ist es zumindest Fakt, daß sich Anlageklassen in der Übertreibungsphase in einer platzenden Blase entladen.
Ist die Goldblase also schon sichtbar ?

Wenn man Gold als Geld ansieht, wie es seit tausenden Jahren üblich war (erst seit 1971 ist Gold durch die Aufkündigung des Goldstandarts durch Nixon, entmonetisiert) und mit unserem „Geld“, das letztlich auf nichts anderem als Schulden basiert vergleicht, ist eine Blase noch längst nicht zu erkennen.

Diese Erkenntnis macht sich nun auch in den ersten Mainstreammedien breit. So liest man auf der Homepage der Telebörse:

Die Geldsysteme sind inzwischen so ungeheuerlich groß geworden, und die Bemühungen von Notenbanken und Regierungen so offensichtlich, dass sich auch die Herren in den Analyseabteilungen fragen müssen, wie dieses Spiel ausgehen könnte.  …

… Gold befindet sich auf hitzigem Rekordniveau, aber wohl kaum in einem finalen Blasenstadium – und wenn ja, bläst es sich auf, weil andere Dinge wie der weltweite Kredit-, Anleihe-, Devisen- oder Derivatemarkt längst schon überirdische Dimensionen angenommen haben. Gold reagiert nur.

… Doch wer hat heute schon Gold als Anlage, im Vergleich zu denen, die auf Schulden basierte Versprechen monatlich als Altersvorsorge besparen und deren Rückzahlung mit immer mehr Fragezeichen zu versehen wäre?

Die Feststellung lautet letztlich nicht, daß Gold überteuert ist. Lediglich unser ungedecktes Papiergeld verliert Weiterlesen

Die Finanzkrise 2008


Eine sehr gute Übersicht über die zeitlichen Abläufe der Finanzkrise gibt es hier: (leider nur in Englisch, aber es gibt ja Google)

Berninger.de