Überfremdungsmythen

Pegida bringt die Politik immer mehr zum kochen. Da wird das Volk als Nazis pauschalisiert oder als Schande.
Das Hauptthema, die drohende Islamisierung durch Überfremdung, wird als Mythos bezeichnet.
Und das,  tagein tagaus –  quer durch die „bunte“ Parteienlandschaft.
Ein Beispiel besonderer Volksentfremdung war heute morgen auf MDR-Info zu hören: http://www.mdr.de/mdr-info/audio1045902.html.
Ich frage mich, was ist dran an den Mythen. Sind es wirklich nur Mythen?
Ausgerechnet auf dem selben Sender ein Faktencheck. We oft werden Asylsuchende kriminell?
Allein, dass Asylsuchende, die hier aufgenommen und betreut werden, gerettet vor Unheil und Tod, statt dankbar gegenüber dem Land zu sein, kriminelle Wege gehen, ist mehr als verwerflich. Gut, es könnten einige wenige Einzelfälle sein, was der MDR letztlich auch zu vermitteln versucht. Aber Fakten sind nun einmal Fakten:

Die Flüchtlingszahlen in diesem Jahr lesen sich dramatisch: Von Januar bis November 2014 ist die Anzahl der Asylanträge beim Bundesamt für Migration & Flüchtlinge um über 57 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum empor geschnellt. Die Kriminalität durch Asylbewerber ist entsprechend ebenfalls gestiegen – mit deutlichen regionalen Unterschieden.
BEISPIEL SACHSEN
Der Spitzenreiter in Mitteldeutschland. Im Freistaat hat sich die Anzahl der von Asylbewerbern begangenen Straftaten von 2012 auf 2013 mehr als verdreifacht: Von 1.128 Fällen auf 3.794. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres, also von Januar bis September, waren es 5.618. Die häufigsten Delikte sind einfacher Ladendiebstahl oder das Erschleichen von Leistungen, aber auch unerlaubter Aufenthalt oder Straftaten nach dem Asylverfahrensgesetz. Letztere können natürlich von Deutschen nicht begangen werden.

Soso, die Kriminalität ist „entsprechend“ ebenfalls gestiegen. Es ist scheinbar vollkommen natürlich, dass die Straftaten allein in Sachsen bereits nach 3 Quartalen mit 5618 ein neues Hoch erreichten. Zumal Hauptdelikt ja nur einfacher Ladendiebstahl war. Ist ja nichts weiter, hat doch jeder von uns schon getan, oder?
In Sachsen Anhalt sieht es so aus, die

Anzahl der Asylbewerber fast verdoppelt: 2011 waren es 1.757 und letztes Jahr dann 3.085. Von diesen gut 3.000 haben sich vergangenes Jahr stolze 2.247 tatverdächtig gemacht.
Die Zahl relativiert sich jedoch deutlich, wenn man die 1.667 Tatverdächtige herausrechnet, die gegen das Aufenthalts-, Asylverfahrens- und Freizügigkeitsgesetz verstoßen haben sollen. Sprich: Sie haben Delikte begangen, die Deutsche nicht begehen können.

OK, Straftaten, die Deutsche nicht begehen können sind also gar keine Straftaten. Das etwa 75%! der Asylanten in Sachsen-Anhalt unehrlich oder sogar kriminell waren, ist also normal?
Diese Menschen sind so dankbar, gerettet worden zu sein, dass sie sich nicht mehr an einfachste Regeln halten müssen. Im übrigen gibt es auch Straftaten, die Ausländer nicht begehen können. Rechnet man bei rechtsmotivierten Straftaten Tatbestände wie Volksverhetzung heraus, bleibt nicht viel. (siehe älteren Beitrag)

Was hat das nun alles mit Überfremdungsmythen zu tun? Nun – Straftaten sind ein Symptom der Überfremdung. Ob diese wirklich ein Mythos ist, zeigt die nüchterne Betrachtung von Statistiken.

17031Zehn deutsche Großstädte haben bereits jetzt einen Migrantenanteil von um die 30%. Das heißt jeder dritte Frankfurter, Münchner, Kölner ist kein Deutscher. Betrachtet man die künftige Generation, kehrt sich diese Bild.
Dann wird nur noch 1/3 der Bevölkerung in diesen Städten keinen Migrationshintergrund haben, also deutsch sein.
Überfremdungsmythos? Sollen sie es nennen wie sie wollen – mir macht das Angst, denn ich liebe mein Land, die deutsche Sprache, Kultur und die deutschen Eigenheiten. Bedenkt man das die Geburtenraten bei Ausländern höher sind als bei Deutschen, dürfte – soweit sich nicht endlich etwas tut – bereits die übernächste Generation eine Minderheit im eigenen Land darstellen. Zumindest in den westdeutschen Großstädten.
Mehr Statistiken und interessante Gedanken:  http://www.jjahnke.net/rundbr108.html#3215

http://www.derwesten.de/nachrichten/in-nrw-leben-mehr-muslime-als-angenommen-id4175812.html?from=mobile
Nicht nur, dass

An Rhein und Ruhr offenbar mehr Muslime als bisher angenommen leben. Knapp ein Drittel der muslimischen Haushalte lebt dabei von staatlichen Transferleistungen.

Wie profitieren wir Deutschen doch von der Zuwanderung!

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