Kein Rettungspaket für Arbeitnehmer

Ganz im Gegenteil.
Während Banke(n)r für eigenes Fehlverhalten, Selbstsucht und Gier durch stattliche Hilfen „gerettet“ werden, müssen Arbeitnehmer gegebenenfalls sogar für Schulden ihrer Chefs geradestehen.

Unglaublich ?
Leider Tatsache ! Das deutsche Insolvenzrecht machts möglich ! justitia1
Vereinfacht ausgedrückt:
Wer von den Problemen seines Arbeitgebers weiß und verspätete Lohnzahlungen akzeptiert, wird wie ein Insolvenzgläubiger behandelt. Alle Zahlungen die bis drei Monate vor Eröffnung der Insolvenz geleistet wurden, können vom Insolvenzverwalter für die Gesamtmasse zurückgefordert werden. Die Arbeitnehmer haben dann praktisch 3 Monate für lau gearbeitet und dürfen ihre Forderung bei der Insolvenz anmelden.
Einen freuts gewiss, den Verwalter, denn der bekommt satte Gebühren.
Die Arbeitnehmer haben freilich die Möglichkeit einen Teil des Geldes über das Arbeitsamt (insolvenzausfallgeld) zurückzubekommen, aber effektiv gehen solche Zahlungen zu Lasten der Allgemeinheit.

Hier der Bericht mit Video:
http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-gerichtsvollzieher-insolvenz-ID1232712933296.xml

(M)ein konstruktiver Vorschlag:
Wie wäre es denn zB die Commerzbank pleite gehen zu lassen, wenn dann alle aus den Führungsetagen 3 Monate Lohn zurückzahlen müssten, hätte man doch schon ein paar Euro fürs Rettungspaket wieder drinnen ;).

Wie war das nochmal alle Macht geht vom Volk aus ? Arbeitnehmer gehören wohl nicht zum Volk.
Wann  steht das Volk endlich auf ?

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