Das neue Wort des Jahres

„Staatsbankrott“

Island war das erste Land, dass im Zuge der Finanzkrise de facto Statsbankrott erklären mußte.
Hier aus Wikipedia:

Im Zuge der Finanzkrise 2007/2008 verstaatlichte Island die drei größten Banken des Landes, die Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 900 % des BIP angehäuft hatten. Am 16. Oktober 2008 gab die Regierung Islands an, eine fällige Anleihe der verstaatlichten Glitnir-Bank in Höhe von 750 Millionen US-Dollar nicht zurückzuzahlen, womit Island de facto zahlungsunfähig ist.

Jetzt folgen die nächsten souveränen Staaten.
Ungarn (aus  Financial Times)

Das vom Staatsbankrott bedrohte Ungarn bekommt 20 Mrd. Euro, um seinen Zahlungsverpflichtungen weiter nachkommen zu können. Dies teilten der Internationale Währungsfonds (IWF), die Europäische Union und die Weltbank in der Nacht zum Mittwoch mit.

Ukraine (aus Die Presse)

Die ukrainische Währung hat ein Fünftel an Wert verloren. Das Land fürchtet den Staatsbankrott und sucht Rat beim Internationalen Währungsfonds.

Pakistan (aus TAZ)

Der globale Finanzcrash hat Pakistans kränkelnde Wirtschaft besonders schwer getroffen – und droht jetzt das Land in den Staatsbankrott zu treiben. Shaukat Tarin, der Finanzberater des Premiers, erklärte, das Land benötige innerhalb der kommenden 30 Tage drei bis fünf Milliarden Dollar, um die Kernschmelze seiner Finanzmärkte zu stoppen. Pakistan werde „als letzte Option“ den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe bitten.

Dänemark (aus Welt)

Die Finanzkrise wird zur Staatenkrise: Nach Island, Pakistan, Ungarn und der Ukraine meldet nun Dänemark dringenden Finanzbedarf. Die EZB springt ein – und überweist zwölf Milliarden Euro nach Kopenhagen. Die dänische Währung war zuletzt stark unter Druck geraten.

Rumänien, Spanien und Griechenland stehen bereits vor größeren Schwierigkeiten.
Wie lange geht das noch gut ?

Auch sehr interessante Zusammenfassung hier !

Und nie vergessen:
„Wenn der Staat bankrott geht, geht natürlich nicht der Staat bankrott, sondern seine Bürger.“

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